Dienstag, 25. Mai 2010

Ubuntu Netbook Remix: bestimmte Programme nicht maximieren

Servus,

wer den UNR (Ubuntu Netbook Remix) verwendet weiß, dass sich alle (naja, die meisten) Programme im Vollbildmodus öffnen und die Titelbar entfernt wird. Dafür ist das Programm "Maximus" verantwortlich (wird beim Systemstart ausgeführt ("System --> Einstellungen --> Startprogramme")).

Um bestimmte Ausnahmen hinzuzufügen öffnet ihr "gconf-editor"
("Alt+F2" und dann "gconf-editor" eingeben).

Hier geht ihr auf "apps --> Maximus" und macht einen Doppelklick auf "exclude_class". Nun nur noch "Hinzufügen" und euer Programmname (z.B. evolution) eingeben.

Solltet ihr der Name von dem Fenster nicht wissen, öffnet ihr ein Terminal ("Strg+Alt+t") und gebt dort "xprop | grep WM_CLASS" ein. Euer Zeiger sollte nun ein Fadenkreuz darstellen, mit welchem ihr auf euer gewünschtes Fenster klickt.


Fertig :-)

Evolution im Hintergrund

Moin,

da Evolution immer noch nicht die Möglichkeit bietet (wie z.B. Empathy...an dieser Stelle ein ganz großes Lob an die Entwickler :-) ), das Programm in den Tray bzw. in das Indicator-Applet zu integrieren, hab ich hier nen "Workaround" für euch, der meiner Meinung nach zwar nicht pefekt, aber für mich absolut genial ist!

Zunächst das Problem: Die nachfolgenden Schritte "löschen" das Taskelement von Evolution. Für den einen egal, für den anderen vllt nicht. Das gute an diesem Workaround ist, dass KEIN zusätzliches Tray-Icon erstellt wird. Evolution kann also durch die bestehende Integration in der Benachrichtigungsanzeige (das kleine Brief-Symbol) gut gesteuert werden!

Folgende Schritte sind dafür nötig (wie immer ganz einfach und Schritt für Schritt).


1. Installiert mit Hilfe des Software Centers das Programm "devilspie".

2. Erstellt in eurem Home-Ordner den Ordner ".devilspie" (um versteckte ".xyz" Ordner und Dateien anzuzeigen drückt ihr "Strg+h") und darin eine leere Datei (Rechtsklick Dokument erstellen), die ihr z.B. "evolution.ds" nennt.

3. Hier schreibt ihr folgenden Code rein:
(if
(is (application_name) "evolution")
(begin
(skip_tasklist)
)
)
skip-tasklist entfernt Evolution aus dem Panel.
Eine weitere Option wäre z.B. minimize (einfach hinter "(skip_tasklist)" eine neue Leerzeile und "(minimize)" einfügen), welche das Programm minimiert, also bereits ausgeblendet, startet.

4. devilspie (z.B. in der Konsole) starten.

Um devilspie automatisch am Anfang des Systemstarts starten zu lassen, einfach unter "Einstellungen --> Startprogramme --> Hinzufügen" den Befehl "devilspie" (Name und Kommentar sind frei wählbar) einfügen, FERTIG!


Viel Spaß!




PS: natürlich kann das Programm zur Manipulation aller Fenster in analoger Weise verwendet werden!

PPS: bevor ichs vergesse: Das Programm wird in den "Hintergrund geschoben" wenn ihr auf minimieren klickt. Ein Klick auf das X schließt das Programm komplett.

appindicator für banshee (ambient theme icon)

Moin,

banshee hat mittlerweile, dank erweiterten Funktionen ggü. rhythmbox z.B. (u.a. die Suche nach Komponisten! Für Klassiker ein MUSS), eine feste Position auf meinen Rechnern eingenommen. Allerdings stört seit Lucid (10.04) das
Icon im Indactor-Applet-Menu mehr denn je, da alle anderen Symbole sich sehr schön in das neue Theme integrieren. Um dem Abhilfe zu schaffen, sind nur ein paar Mausklicks notwendig.


Im Software-Center "banshee-extension-appindicator" installieren:

Nach erfolgreicher Installation müsst ihr in banshee unter "Bearbeiten --> Einstellungen --> Erweiterungen" die gerade eben installierte Erweiterung aktivieren (ACHTUNG, weiter lesen :-P ):

UND das alte Benachrichtigungsfeld DEAKTIVIEREN, da ihr sonst 2 Symbole habt:




Das wars.

Hier im Vergleich nochmal das alte (links) und das neue (rechts) Icon/Applet:

Appindicator in Aktion:
(der schwarze Balken unter dem Panel liegt übrigens am Netbook-Remix (es ist die Menuleiste) und ist kein Bug oder Desingfehler. Wird also bei der Standardversion von Ubuntu dementsprechend nicht angezeigt!)


Viel Spaß dabei!

Dienstag, 9. März 2010

HTC Touch Diamond + Ubuntu 9.10

Hi,

musste leider feststellen, dass der Workaround mit usb-rndis-lite und Ubuntu 9.10 nicht mehr funktioniert.
Das Touch Diamond lässt sich aber nun noch einfacher als RNDIS-Modem verwenden.
Wie gehabt die Internetfreigabe in den WM6 Programmen aktivieren und mit dem Computer über USB verbinden. Schon sollte Ubuntu eine Verbindung (z.B. eth1) mit dem HTC aufbauen.
Um ins Internet zu gelangen müsst ihr nun nur noch unter Ubuntu (Rechtsklick auf das Verbindungs Icon) --> Verbindungen bearbeiten --> (in diesem Falle) eth1 --> bearbeiten, den MTU Wert auf 1392 setzen.
Änderungen übernehmen, fertig :-)

Getestet im T-Mobile Netz Deutschland (GPRS/EDGE/UMTS)
(sollte aber auch in allen anderen Netzen (jedenfalls in Deutschland) funktionieren)

Greetz,
Dani

Samstag, 28. November 2009

Wii Remote (WiiMote) + Ubuntu 9.10

Hab gerade meinen Wii Remote Controller unter Ubuntu 9.10 zum Laufen gebracht.
Folgendes muss man hierfür unternehmen:

Erst die folgenden Pakete installieren:

# sudo apt-get install libcwiid1 lswm wmgui wminput

Jetzt muss das uinput Modul in den Kernel geladen werden. Dies wird entweder durch folgenden Terminalbefehl gemacht:

# sudo modprobe uinput

Dieser Befehl muss dann nach jedem Neustart neu eingegeben werden.
Um dies zu vermeiden gibt es auch Alternative 2:

# gksudo gedit /etc/modules

Dort als letzten Eintrag einfach "uinput" (ohne "") hinzufügen. Jetzt wird uinput automatisch beim Hochfahren in den Kernel geladen.


Danach kann man schon mit dem einfachen GUI Programm mal schaun, ob die WiiMote auch tut. Dazu im Terminal

# wmgui

eingeben. Das Programm findet man auch unter Zubehör. Dann unter File --> Connect eine Verbindung aufbauen.
Unter Settings findet man die Optionen, die Eingangsdaten vom Gyrosensor (Acc), Infrarot-sensor (Ir), oder vom Zubehör zu aktivieren.

Um die WiiMote als Maus bewegen zu können wird folgender Befehl im Terminal eingegeben:

# sudo wminput

Jetzt wird der Mauszeiger über den Gyrosensor bewegt.
Da diese Eingabemethode etwas "langwierig" ist, sollte man die Ir-Methode verwenden.
Dazu stellt man mindestens 2 Ir-Quellen in der Nähe des Monitors auf (2 Kerzen kann man sehr gut dafür verwenden. Oder aber Ir-Dioden/Ir-Leds bestellen und irgendwo montieren. Als Tip: Die originale IR-Leiste von Nintendo hat 5 Dioden links und 5 rechts. Ir-Dioden mit 940 nm funktionieren übrigens bedeutend besser als welche mit 840nm).

Wenn die WiiMote schon mit dem PC verbunden war, wird diese nun mit

# sudo killall wminput

entfernt. (Um sicher zu gehen, dass später keine Probleme beim Wiederverbinden auftreten, kann man den Befehl auch 2mal ausführen ;-) )

Jetzt mittels

# sudo wminput -c ir_ptr

die WiiMote im "Infrarotmodus" verbinden.

FERTIG!





PS: Sollte die WiiMote jetzt nicht tun, dann muss noch die nachfolgende Einstellung vorgenommen werden:

# gksudo gedit /etc/cwiid/wminput/ir_ptr

Hier die zwei "~"-Zeichen löschen, speichern, fertig.


PPS: Um die Tastenbelegung der WiiMote zu ändern führt das entsprechende Bearbeiten folgender Datei ans Ziel:

# gksudo gedit /etc/cwiid/wminput/buttons

Die Volumenregelungskeys heißen übrigens: KEY_VOLUMEUP (lauter) oder KEY_VOLUMEDOWN (leiser)
In der Textdatei findet ihr noch andere interessante Belegungen (s. v.a. ab Zeile 137)

Samstag, 21. November 2009

Externe Festplatte unter Ubuntu im Netzwerk freigeben

Einfach unter /media die externe Platte auswählen, Rechtsklick, und unter Freigabeoptionen die Festplatte freigeben (ggf. muss zuerst noch ein Paket installiert werden, welches aber direkt angezeigt und auf Wunsch auch sofort installiert wird).

Danach im Terminal

# sudo smbpasswd -a "ubuntu-benutzername"

eingeben, um das Passwort für den Zugriff zu setzen.

Fertig.

Freitag, 20. November 2009

Ubuntus Remote Desktop VINO friert ein

Falls die Remote Desktop Software von Ubuntu (VINO) nur ein Standbild liefert, könnte nachfolgende kleine Änderung Abhilfe schaffen.

Das Problem liegt an einigen proprietären Treibern u.a. von NVIDIA und ATI in Verbindung mit 3D-Effekten (also z.B. compiz) und der XDamage extension von X.org.

Hier reicht es dann im Terminal
# gconf-editor
einzugeben und unter "/desktop/gnome/remote_access" den Eintrag "disable_xdamage" auf WAHR zu setzen.

Nun sollte alles, allerdings mit etwas schlechterer Performance, reibungslos laufen.